Primäre Hüftendoprothetik – Ihr Weg zu neuer Beweglichkeit
Primäre Hüftendoprothetik – Ihr Weg zu neuer Beweglichkeit
01.
Indikationsstellung
- Gründliche klinische Untersuchung und Anamnese
- Bildgebende Verfahren: Röntgendiagnostik, ggf. Schnittbildverfahren (CT/MRT)
- Bewertung des Arthrosegrades (primäre oder sekundäre Koxarthrose)
- Abwägung konservativer Therapien (Physiotherapie, Schmerztherapie, Injektionen)
- Entscheidung für die Endoprothese, wenn die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist
02.
Operationsplanung
- Auswahl des passenden Implantats (zementfrei oder zementiert) anhand von Knochenqualität, Alter, Aktivitätsniveau
- Bestimmung des operativen Zugangs (Standard oder minimalinvasiv)
- Präoperative Vorbereitung inklusive internistischer Abklärung
03.
Der Eingriff
- Durchführung der Operation in einem hochmodernen OP-Saal mit Hygienestandard der neuesten Generation
- Implantation einer zementfreien oder zementierten Hüftprothese
- Verwendung schonender Techniken für möglichst geringe Gewebeschädigung
04.
Unmittelbare Nachbehandlung
- Frühmobilisation meist am ersten Tag nach der Operation
- Schmerztherapie und physiotherapeutische Übungen im Krankenhaus
- Enge Überwachung durch unser interdisziplinäres Team
05.
Rehabilitation und Nachsorge
- Wir unterstützen Sie bei der Organisation der stationären oder ambulanten Nachsorge zur Wiederherstellung von Beweglichkeit und Muskelkraft
- Individuell angepasste Physiotherapie und Trainingsempfehlungen
- Regelmäßige Nachuntersuchungen zur Kontrolle der Prothesenfunktion
- Langfristige Begleitung zur Sicherung des Operationserfolges
Ihre Vorteile im DRK Neustrelitz
- Rundum-Betreuung von A–Z: Von der Indikationsstellung über die OP bis zur Nachsorge
- Moderne Operationsausrüstung und -techniken: Minimalinvasive Verfahren, schonende OP-Zugänge
- Individuelle Implantatwahl: Zementiert oder zementfrei je nach Patientensituation
- Schnelle Rehabilitation: Frühmobilisation, intensive Physiotherapie und Reha-Begleitung
- Erfahrung und Sicherheit: Behandlung nach aktuellen wissenschaftlichen Standards
Knie-Endoprothetik
Wann ist ein künstliches Kniegelenk sinnvoll?
Eine Knieendoprothese wird eingesetzt, wenn die Arthrose (Gonarthrose) so weit fortgeschritten ist, dass konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen keine ausreichende Linderung mehr bringen. Typische Beschwerden sind anhaltende Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und eine deutlich verminderte Lebensqualität. Wir setzen unsere langjährige Erfahrung und bieten Ihnen eine umfassende Betreuung von der ersten Diagnosestellung bis zur vollständigen Genesung nach Ihrer Operation unter modernsten medizinischen Bedingungen im DRK-Krankenhaus Neustrelitz an. Unser A bis Z-Konzept mit langjähriger Nachsorge sorgt für das optimale Ergebnis und Ihre Zufriedenheit.
Verfahren der Knieendoprothetik
Oberflächenersatz (Totalendoprothese)
Ersatz der gesamten Gelenkflächen von Oberschenkel und Schienbein, ggf. auch der Kniescheibe. Standardverfahren bei fortgeschrittener Arthrose des gesamten Kniegelenks.
Schlittenprothese (Teilprothese, unicondylär)
Ersatz nur des erkrankten Gelenkanteils (innen oder außen), wenn die übrigen Strukturen noch gesund sind. Vorteil: kleinerer Eingriff, schnellerer Heilungsverlauf, natürlichere Gelenkfunktion.
Eine Hüftendoprothese
Eine Hüftendoprothese wird eingesetzt, wenn der Verschleiß des Hüftgelenks (Coxarthrose) so fortgeschritten ist, dass konservative Behandlungen wie Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente, Gewichtsreduktion oder gezielte Injektionen nicht mehr zu einer ausreichenden Beschwerdelinderung führen. Typische Symptome sind chronische Hüftschmerzen, eingeschränkte Geh- und Bewegungsfähigkeit sowie eine deutliche Minderung der Lebensqualität.
Mit unserer langjährigen Erfahrung begleiten wir Sie im DRK-Krankenhaus Neustrelitz von der ersten präzisen Diagnosestellung über die individuell geplante Operation bis hin zur vollständigen Rehabilitation unter modernsten medizinischen Bedingungen. Unser umfassendes A-bis-Z-Konzept mit strukturierter Nachsorge gewährleistet ein optimales Behandlungsergebnis, hohe Sicherheit und Ihre langfristige Zufriedenheit.
Zementierte Hüftendoprothese
Bei der zementierten Versorgung wird der Prothenschaft mit einem speziellen Knochenzement fest im Oberschenkelknochen verankert. Diese Methode bietet eine sofortige Stabilität und kommt besonders bei Patientinnen und Patienten zum Einsatz, deren Knochenqualität durch Osteoporose oder höheres Alter vermindert ist. Der Zement passt sich dem Knochen exakt an und sorgt für eine zuverlässige, langanhaltende Fixierung der Prothese. Dadurch können viele Betroffene sehr früh wieder schmerzarm gehen und mobil sein.
Zementfreie Hüftendoprothese
Die zementfreie Versorgung nutzt biologisches Knochenwachstum: Die Oberfläche des Prothenschaftes ist so gestaltet, dass der Knochen im Verlauf der Heilung direkt an der Prothese anwächst. Sie wird vor allem bei jüngeren, aktiveren Menschen mit guter Knochenqualität eingesetzt. Diese Technik ermöglicht eine dauerhafte, natürliche Stabilität, benötigt jedoch eine gewisse Einheilzeit, in der die Belastung langsam gesteigert wird.
Minimalinvasive Hüftendoprothetik
Bei der minimalinvasiven Operationstechnik erfolgt der Zugang zum Hüftgelenk über besonders kleine Hautschnitte unter Schonung von Muskeln und Weichteilen. Dadurch werden Blutverlust und postoperative Schmerzen reduziert. Die Patientinnen und Patienten profitieren häufig von einer schnelleren Erholung, kürzeren Rehabilitationszeiten und einem insgesamt schonenderen Heilungsverlauf. Trotz des kleineren Zugangs wird die Prothese in gleicher Qualität und Genauigkeit implantiert wie bei herkömmlichen Verfahren.
Unser Versprechen
- Individuelle Wahl zwischen Teil- und Totalprothese
- Behandlung unter modernsten medizinischen Bedingungen im DRK Neustrelitz
- Frühzeitige Mobilisation und schneller Reha-Beginn
- Rundum-Betreuung von der Diagnostik bis zur langfristigen Nachsorge
Ablauf von A–Z
1. Indikationsstellung
- Gründliche Untersuchung und Bildgebung (Röntgen, ggf. MRT/CT)
- Abklärung, ob eine Teil- oder Totalprothese sinnvoll ist
- Besprechung aller Behandlungsoptionen
2. Operationsplanung
- Auswahl der passenden Prothese (Teil- oder Totalersatz)
- Entscheidung über zementierte oder zementfreie Fixation
- Individuelle Anpassung an Knochenqualität und Aktivitätsniveau
3. Operation
- Durchführung unter modernsten OP-Bedingungen im DRK Neustrelitz
- Schonende, Patienten-orientierte Operationstechnik
- Präzise Implantation mit modernen Instrumenten
4. Unmittelbare Nachbehandlung
- Frühmobilisation meist am ersten Tag nach der OP
- Schmerztherapie und gezielte Physiotherapie
- Individuelle Belastungssteigerung unter ärztlicher Anleitung
5. Rehabilitation und Nachsorge
- Stationäre oder ambulante Anschlussheilbehandlung
- Physiotherapie und Muskelaufbau zur Stabilisierung des Gelenks
- Regelmäßige Nachkontrollen zur Funktionssicherung der Prothese
- Langfristige Begleitung für ein aktives, schmerzfreies Leben